KEINE KNEIPE IST ILLEGAL!

Am Freitagabend wurde erneut vor der JohannisBier-Stube demonstriert. Dabei entstand teilweise der Eindruck, als würde die Gaststätte aktuell regelmäßig als Veranstaltungsort der AfD genutzt.

Das entspricht nicht den Tatsachen: Seit mehreren Monaten hat die AfD dort keine einzige Veranstaltung durchgeführt. Wer also gegen einen vermeintlich aktuellen „AfD-Treffpunkt“ protestiert, sollte sich zunächst über die tatsächliche Situation informieren.

Für uns als AfD-Kreisverband Osnabrück-Stadt ist klar: Demonstrationsfreiheit gehört zu einer Demokratie. Ebenso gehört dazu aber auch das Recht eines Gastwirtes, eine politische Meinung zu haben und sich politisch zu engagieren!

Gastwirt Markus Kemper macht dabei deutlich, dass er sich von öffentlichem Druck nicht einschüchtern lassen will. Gleichzeitig setzt er auf etwas, das in der aufgeheizten politischen Debatte leider immer seltener geworden ist: das persönliche Gespräch.

Kemper bietet dem Organisator der Initiative „Den Rechten die Räume nehmen“ ausdrücklich ein persönliches Gespräch an. Ohne Megafon, ohne Transparente und ohne gegenseitiges Anschreien – sondern von Mensch zu Mensch.

Seine Haltung: Probleme und unterschiedliche Sichtweisen lassen sich am besten im direkten Gespräch klären.

Wir finden: Genau so sollte demokratische Auseinandersetzung funktionieren. Man muss politisch nicht einer Meinung sein. Man darf protestieren, widersprechen und streiten. Doch bevor man öffentlich gegen einen Gastwirt und dessen Lokal mobilisiert, sollte man wenigstens die Fakten kennen.

Seit Monaten keine AfD-Veranstaltung in der JohannisBier-Stube – aber trotzdem Protest gegen einen angeblichen AfD-Treffpunkt.

Und dennoch bietet der Gastwirt seinen Kritikern das persönliche Gespräch an.

Jetzt liegt es an ihnen, dieses Angebot anzunehmen.