Moria brennt, wer hat ein Interesse daran?

Zweifellos waren die Zustände in dem Lager katastrophal. Zweifellos berührt das jeden von uns. Die Frage, wer oder was die Menschen nach Moria gebracht hat, ist voranzustellen. Die Ursachen dafür dürften offensichtlich in globalistischem Interesse liegen. Die Folgen sollen nun ebenso offensichtlich auf unser Land, auf unsere Stadt abgewälzt werden.

Das nach der Brandstiftung nun geleerte Lager von den nach Deutschland per Luftbrücke eingeflogenen illegalen Migranten, wird sich sehr schnell wieder füllen. Die türkische Küste ist in Sichtweite, und das neue Moria wird dann leider genauso katastrophal sein. Alles kann dann ebenso katastrophal weitergehen, bis zur nächsten Brandstiftung, bis zur nächsten „Rettung“ und deren gesamten Groß-Familiennachzug. Soll das die „Lösung“ sein?

Ganz nebenbei gefragt: Lösen wir in Osnabrück, in Deutschland tatsächlich mit deren Aufnahme das Problem der Lagerzustände? Lösen wir in Osnabrück und Deutschland das Problem, indem wir „retten“ und die Zustände in unser Land importieren? Löst man die Probleme der Welt dauerhaft, indem man diese und deren Zustände durch Migration nach Europa und in unser kleines Land, in unsere Stadt holt, oder schafft man statt dessen nicht dauerhaft neue bei uns?

(Peter Scholl-Latour: Wer Kalkutta importiert, hilft nicht Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.)

Und löst man mit der in Moria offensichtlich erfolgten Erpressung das Problem? Eine erfolgreiche Erpressung – sie ist übrigens strafbar, weil kriminell – wird zum Dauerbrenner, denn man kann sich stets auf den Erfolg der Erpressung berufen. Und genau das wird man von interessierter Seite auch tun. Welche unheilvollen Signale setzen wir: Schaut her, Erpressung hat Erfolg.

Im Zusammenhang mit der Erpressung wird nun von allen interessierten Seiten – vor allem der Kirchen – das Gleichnis vom „Barmherzigen Samariter“ beschworen (Lk. 10, 30-35). Aber lesen wir genau:

Es ist die wunderbare Geschichte von einem hilfsbereiten Mann (in diesem Fall die NGO`s und Kirchen), der einen Überfallenen (in diesem Fall die illegalen Migranten, die sich sehr wahrscheinlich selbst gezündelt und die Feuerwehr durch Steinwurf am Löschen und retten gehindert haben), an dem zuvor ein Priester und ein Levit achtlos vorübergegangen waren (in unserem Fall die Deutschen) Hilfe zuteil werden ließ und zwar – man höre und lese – auf seine eigenen Kosten. Er bringt ihn in eine Herberge und zahlt selber dafür. Er nimmt ihn ausdrücklich nicht in sein Haus auf. Er ist ein weiser Mann.

Es ist immer interessant zu sehen, wie die Kirchenoberen und deren Anhänger sich die Bibeltexte zurecht legen. Man hat den Eindruck, was nicht paßt, wird passend gemacht. In diesem Fall, in dem gerade die Kirchen per Luftbrücke und Kirchenschiff die illegalen Migranten in unser Land – in unser Haus – zu Tausenden holen und sich auf diese Bibelgeschichte berufen, vertuschen sie die Tatsache der folgenreichen Finanzierung und sonstigen ernsthaften sozialen, finanziellen und wirtschaftlichen Folgen, die dadurch entstehen und auf unser Land abgewälzt werden. Zunächst soll der allgemeine Steuerzahler – nicht sie – für die Kosten (Lebensunterhalt, Wohnungen, Krankenversicherungen etc.) und die übrigen, erheblichen Folgen der von ihnen forcierten illegalen Einwanderung herhalten.

Wenn es aber nach dem Bibeltext ginge, müßten die Kirchen allein dafür aufkommen, denn wer den Migranten hilft, der trägt auch die Kosten und Folgekosten dafür und sollte sie nicht in „unser Haus“ holen, so der Bibeltext. Also, Hilfe vor Ort ja, herholen nein. Für die „Vor-Ort-Hilfe“ könnten beide Amts-Kirchen sehr gut alleine aufkommen. Zusammen hatten sie allein für 2019 Steuereinnahmen von 12 000 Millionen Euro.

Fragt eigentlich darüberhinaus irgendjemand von den neuen „Barmherzigen Samaritern“  nach den allgemeinen Folgen dieser Migrationswelle?

– Hat jemand von den mit so viel Humanitas gesegneten Kirchenfürsten, Journalisten, Politikern, NGO´s eigentlich mal überlegt und bedacht, was Mehrheiten (Majoritäten) durch die Migration für uns Christen, uns „Längerhierlebenden“ tatsächlich bedeuten?

– Hat jemand von ihnen jemals die „Kairoer Erklärung von 1990“ bis zum Ende gelesen?

Am Schluß, in Kap. 25 steht: „Die Sharia ist der einzige Bezugspunkt für die Erklärung oder Erläuterung eines jeden Artikels der Erklärung.“ D.h. Die Sharia ist für den Moslem das einzig geltende Gesetz und beruht auf dem Koran (auch Tötung und Versklavung der „Ungläubigen“), noch vor unseren bürgerlichen Gesetzen, die dadurch ausgeschaltet werden.

– Wissen das eigentlich die so gutmenschlichen und rettenden Mitglieder der Elite?

Sollten sich die künftigen migrationsbedingten Mehrheiten danach richten – und davon ist leider auszugehen, denn sie haben bisher noch nicht ausdrücklich und schriftlich diesem Artikel widersprochen – dann Gnade uns und den Kirchen Gott.

Es wäre für alle „rettenden“ Verantwortlichen hoch angezeigt, sich hierbei einen genauen Überblick zu verschaffen, schon um ihrer eigenen Sicherheit willen. Oder haben wir es nicht mehr nötig, uns zu informieren, weil wir angeblich schon alles wissen?

Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Wenn von einigen gedankenlos geschrien wird: „Wir haben Platz“, dann sollten wir vom Ende dessen her denken, was wir so leichtfertig, gesinnungsethisch und leider so selbstzerstörerisch fordern und verursachen.

Denn letztlich: Wer rettet dann uns, Herr Griesert?

Helfen wir stattdessen den wirklich Hilfsbedürftigen mit der „Hilfe vor Ort“. Nicht nur, daß die Menschen in ihrer Heimat bleiben können, die Kosten dafür wären um ein Vielfaches geringer und mit dem Überschüssigen könnte ein Wiederaufbau dort finanziert werden.

Mit freundlichen Grüßen

-Heidrun Schüler-

Stellv. Kreisvorsitzende