Sehr geehrter Herr Griesert,

die Ibrahim Al-Khalil Moschee am Goethering hat ein großes breites Schild mit folgendem, allen Bürgern der Stadt demonstrativ angezeigten Satz:

„ES GIBT KEINEN GOTT AUSSER ALLAH UND MUHAMMED IST SEIN PROPHET“ 

Dieser Satz weist auf ein Bekenntnis mit Ausschließlichkeitsanspruch hin, dass der Islam sich unmissverständlich als die einzig wahre Religion versteht. Der Satz lehnt damit unseren christlichen Gott und auch alle anderen Religionen ab und verweigert deren Existenz. Weltweit werden besonders Christen im Namen ihres Gottes Allah und dessen Propheten von Moslems bedroht und tödlich verfolgt.

Die Aussage der Moschee mit Ausschließlichkeitsanspruch des moslemischen Gottes Allah – und zwar zwingend für alle – ist Ausdruck eines totalitären Verständnisses und kann im Sinne unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung und vor allem im Sinne einer christlich toleranten Gesellschaft daher nicht geduldet werden.

Diese Aussage mit Ausschließlichkeitsanspruch Allahs verstößt damit gegen Artikel 4,1 GG, in dem die „Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen sowie weltanschaulichen Bekenntnisses als unverletzlich“ festgelegt ist.

Dies bedeutet auch die Freiheit, frei von einem Glauben sein zu dürfen, die sogenannte negative Religionsfreiheit.

Wir betonen: Die Aussage „Es gibt keinen Gott außer Allah“ ist eine für uns bedrohliche und absolute Ablehnung unseres christlichen Gottes, aller anderen Religionen und persönlichen Freiheiten. Sie verstößt – wie gezeigt – gegen den Artikel 4,1 GG und damit gegen elementare Grundrechte unserer selbst und unseres Landes.

Der Kreisverband AfD Osnabrück fordert deswegen, diesen Spruch abzumahnen, das Schild mit dieser Aussage zu entfernen, damit dem Grundgesetz und unserem Recht genüge getan wird.

Mit freundlichen Grüßen

-der Kreisvorstand-

Anlage: Foto von der Ibrahim Al-Kalil Moschee