Heidrun Christine Schüler, AfD-Kreisvorstand, Osnabrück, den 22. Mai 2020

Der o.g. NOZ Artikel von Wilfried Hinrichs gibt die Ansicht des im Artikel nicht namentlich genannten Informanten wider.

Dieser Informant, der später die Zustimmung zu seiner Namensnennung gegeben hat – sie liegt dem Kreisvorstand schriftlich vor – behauptet von sich, ein „Kritiker“ des Kreisverbands AfD-Osnabrück zu sein, was Hinrichs übernommen hat.

Diese Aussage muß dringend vervollständigt werden. Außerdem handelt es sich keineswegs um einen „Neuen Aufruhr“. Die „Aufrührer“ sind nicht neu.

Der hier im Artikel nicht namentlich genannte Informant, der – so Hinrichs – um Schaden für sich wegen AfD-Nähe fürchte, hatte wiederholt vom Kreisvorsitzenden Florian Meyer ultimativ verlangt, den im  Artikel angeführten und unter Mehrheitsbeschluß des Vorstands zustande gekommenen Abmahnungsbescheid gegen ein anderes Mitglied zurückzunehmen – ansonsten, so drohte er schriftlich – würde er an die Medien gehen.

Nach vorliegenden Unterlagen schrieb er, …das „läuft“, oder er mache den KV mit Interview NOZ „platt“!

An anderer Stelle drohte er, daß er ein Interview mit der NOZ machen würde und der Kreisverband ist „Tod“.

Gegen diese Drohungen und andere Äußerungen, Rechtschreibfehler inbegriffen, wurde Strafanzeige erstattet, weitere Schritte vorbehalten.

Was die Auffassung zu AfD-diskreditierenden Interviews in der Presse betrifft, wurden diese und andere von dem mittlerweile vom Vorstand zurückgetretenen Mitglied als  „Meinungsäußerung“ bezeichnet, die man doch haben dürfe. Einen derartigen parteischädigenden Auftritt in der Öffentlichkeit gibt die sich im  Artikel als  „wertkonservativ“ bezeichnete Einstellung dieser Personen wider, die „rechtsextreme Strömungen ablehnen“ und zudem „Sympathisanten der Osnabrücker Runde“ seien.

Übrigens waren es Mitglieder der „Osnabrücker Runde“, die am rechtsextremen Neonazi-Rock-Event in Ostritz 2018 teilgenommen hatten – das nur angemerkt.

Der geneigte Leser mag verwundert die Augen reiben und sich selbst ein Bild über die „wertkonservative Haltung“ dieser NOZ-Informanten machen.

Die Abmahnung, die der NOZ-Informant unter genannter Zwangsandrohung zurück zu nehmen forderte, ist gegen ein Mitglied erfolgt, das ebenfalls mit Drohungen und mehreren Eilanträgen an das Verwaltungsgericht versuchte, demokratische Mitgliederentscheide auszuhebeln, zu unterlaufen, unwirksam zu machen und sie umzuformen. Die Anträge liegen vor.

Es ist nicht zu leugnen, ein solches Vorgehen insgesamt gegen die eigene Partei ist nicht nur peinlich, es ist empörend.

Gegen diese zutiefst undemokratischen, ja sogar demokratie-gefährdenden Machenschaften ist Herr Meyer nach mehrfachem Hinweis auf geltende Mehrheitsbeschlüsse mit den Mitteln des Rechstaates völlig richtig vorgegangen.

Der NOZ-Informant, der sich über eine demokratische Abstimmung des Kreisvorstandes  wie genannt hinwegsetzte und unter Drohungen seine persönliche Forderungen durchzusetzen versuchte, spiegelt exakt das Bild derjenigen wider, die in dem Artikel von Herrn Hinrichs als angeblichen Opfer und „Kritiker“ des Kreisvorsitzenden dargestellt wurden, und nun nach deren zeitraubendem Dauerbeschuß gegen den Kreisvorstand „inhaltliche Akzente vermissen“, da sich ja „alles um Personaldebatten drehe“.

Wen wundert´s.

Der AfD-Kreisvorsitzende Florian Meyer, dessen seit langen Jahren überstandene und abgegoltende Vita anscheinend immer wieder von Gegnern, die in der Kreisparteitags-Wahl scheiterten dazu benutzt wird, ihn und die Arbeit des AfD-Kreisvorstandes öffentlich zu beschädigen und zu behindern, leistet gerade unter diesen enormen zeitraubenden Angriffen und Belastungen eine hervorragende Arbeit.

Meyer wurde mit überwältigender Mehrheit auf dem letzten Kreisparteitag in sein Amt wiedergewählt.

Seine Gegner scheiterten krachend.

Sie müssen sich damit abfinden, daß in unserem Land mit diktatorischen Mitteln und Zwangsandrohungen der Zerstörung keine Politik, insbesondere keine AfD-Politik machbar ist und jemals sein wird.

Es ist höchste Zeit, daß diese Angriffe und Beschädigungen ein Ende haben.

Darüber hinaus ist es allerdings äußerst verstörend, daß die NOZ die einseitige Darstellung eines Informanten gegen die AfD-Osnabrück übernimmt und damit den Lesern ein beschädigendes Bild der AfD-Osnabrück in der Öffentlichkeit vermittelt.

Neutraler Journalismus dürfte anders aussehen.

Noch verstörender ist der Vergleich, den der Verfasser Hinrichs versucht, indem er die laufende Auseinandersetzung im Bundesvorstand als „spiegelgleich“ mit den Vorgängen in Osnabrück sehen will. Nein, Herr Hinrichs, dem ist ganz und gar nicht so:

Hier in Osnabrück handelt es sich im Gegensatz zur Bundesebene um eine inszenierte billige Denunziation, und daher um das völlige Gegenteil einer im Kampf um aufrichtigen Patriotismus ringende Auseinandersetzung der Bundespartei AfD.

Heidrun Christine Schüler, AfD-Kreisvorstand Osnabrück, den 22. Mai 2020