Der neue Kreisvorstand der AfD Osnabrück wurde auf dem Kreisparteitag am 16. Februar 2020 in der Landwehrhalle in Osnabrück-Atter gewählt.

Überraschung pur: als die Mitglieder der AfD Osnabrück sich am Sonntag gegen 11.30 Uhr zur Sitzung trafen, wurden sie ungwöhnlich positiv überrascht: Eine wunderbar wohltuende Ruhe der Normalität breitete sich vor der Landwehrhalle in Atter aus. Kein Gegröle, keine Beschimpfungstiraden, kein wildes Geschrei, alles war ruhig. Die Mitglieder konnten ungestört zur Tagung schreiten.

Und diese verlief außerordentlich erfolgreich unter der professionellen Leitung der Veranstaltung von Siegfried Reichert (Stellv. Landesvorsitzender). Anwesend waren ebenso die Landes- und Fraktionsvorsitzende der AfD Niedersachsen Dana Guth, der Landesschriftführer Uwe Wappler und die Landesschatzmeisterin Evelyn Witerzens.

Die Neuwahl des Kreisvorstands wurde notwendig, da der bestehende Kreisvorstand komplett zum 16.2.2020 seinen Rücktritt erklärt hatte.

Da innerhalb des Kreisverbands der AfD Osnabrück ein Gesprächsbedarf über die Weitergabe von Parteiinterna an die Presse dringend notwendig war, wurde dies in aller Gründlichkeit und Offenheit noch vor den Wahlvorgängen geklärt. 

Wie bereits der alte und wieder gewählte Kreisvorsitzende Florian Meyer in einer ersten Nachricht per Mail an die Mitglieder berichtet hat, wählten die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder mit überwältigender Mehrheit ihn als zurückgetretenen Vorsitzenden wieder neu. Ebenso wurden die übrigen Mitglieder des neuen Kreisvorstandes, die sich neu zur Wahl aufstellten – der Vorstand hat nun insgesamt vier Beisitzer statt der damaligen zwei – mit großer Mehrheit gewählt.

Erst am späten Abend endete die Sitzung mit einer Fotosession in einem fröhlichen Ausklang.

Wenn man bedenkt, was sich jüngst in, um und nach Thüringen ereignet hat und sich weiterhin ereignet, dann kann man mit dieser Wahl und dem demokratisch-disziplinierten Verhalten der AfD – nicht nur in Osnabrück – hoch zufrieden sein.

Das Deutschland letzter Woche zeigt mit Thüringen sein verändertes Gesicht: In nur einer Woche wird die Verfassung in wesentlichen Teilen abgeräumt: Merkels Order zur Wahlrücknahme und der Raum des politisch Unsagbaren werden unerträglich ausgeweitet (eine Steigerung der Beschimpfungen, Ausgrenzungen und Ächtungen der AfD ist nicht mehr denkbar).

Recht hat dabei, wer links ist.

Man wußte das spätestens seit 2015, als das deutsche Grenzreglement kurzerhand außer Kraft gesetzt wurde. Damals bemühte man noch Worte einer angeblich „humanistischen Notlage“, um die mittlerweile millionenstarke Asyl-Einwanderung zu rechtfertigen. Bei der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen herrschte keine Notlage.

Die schweizerische Zeitschrift „Finanz und Wirtschaft“  nannte Thüringen in ihrer Ausgabe vom 12.2.2020 „Merkels Breschnjew-Doktrin auf Deutsch“.

(Wir erinnern uns, wie unter den Ketten der Sowjet-Panzer 1968 mit Hilfe der Schützendivision der NVA/DDR die Demokratiebewegung in der damaligen Tschecheslowakei niedergewalzt wurde).

Heute ist die umbenannte SED der DDR Die Linke der bevorzugte Koalitionspartner Merkels, sowie der SPD und der Grünen.

Wie gut, daß es eine demokratische Opposition für unser Land gibt,

gut daß es die AfD gibt.

Osnabrück, d. 19.02.2020

Heidrun Christine Schüler

2. Stellv. Kreisvorsitzende