anwesend waren der Vorsitzende, sowie fünf weitere Mitglieder des Kreisverbandes.

Wir konnten den Pavillon, den wir in unserem Anhänger transportierten, ohne Probleme aufstellen. Die Stimmung unter uns war prima und heiter, obwohl es schon beim Aufbau anfing zu regnen. Der Regen wurde dann immer heftiger und es wurde ziemlich ungemütlich kalt.

Leider wirkte sich dieses nasse und kalte Wetter auch auf die Passanten aus – sie blieben einfach zu Hause, was man ihnen auch nicht verübeln konnte.

Dennoch hatten wir sehr gute Gespräche:

Unseren Stand besuchten zwei Beamte der Polizei (ein Mann und eine junge Frau) und unterhielten sich sehr ausführlich mit uns über die allgemeine Situation und Bedrängnislage gegen die AfD durch Linksradikale. Das Gespräch war ausgesprochen angenehm und verständnisvoll für unsere Situation. „Da muß sich einiges entschieden ändern“, so der Beamte. Diese Aussage bezog sich selbstverständlich auf die Situation mit den Angriffen gegen die AfD.

Allerdings, das muß es, denn kurze Zeit später fuhr ein PKW  an unserem Stand vorbei und aus dem offenen Fenster schrie ein junger Mann: „Nazi-Wichser“ zu uns rüber.

Zack, da war es. Aber ca. 20 Min. später kam ein junger Mann, ca. Mitte 20, zu unserem Stand und entschuldigte sich für seinen Kumpel, der uns beschimpft hatte. Er saß mit in dem Wagen.

Wir konnten dann mindestens 20 Minuten lang mit ihm ein sehr gutes Gespräch führen und vieles klarstellen. Z.B. glaubte er, „die AfD würde die Homosexualität verbieten“,

natürlich völliger Unsinn. Er hatte z.B. noch nie gewählt, erzählte er uns, wollte aber jetzt die AfD wählen.

Ja, die EU-Wahl ist diesmal wirklich sehr entscheidend, denn in Brüssel bereitet man sich auf eine komplette Umgestaltung der EU vor, und zwar hin zu einem zentralistischen, planwirtschaftlichen Superstaat, der die Auflösung der Nationalstaaten bedingt, oder wie der stellvertretende Kommissionspräsident Timmermans wörtlich sagte, sie sollen „ausradiert werden!“

Die EU-Staaten würden in dem Fall u.a. ihr Hoheitsrecht über ihre Finanzen vollständig verlieren, um nur einige der schwerwiegenden Konsequenzen zu nennen, die uns dann drohen.

Dies und anderes konnten wir trotz strömendem Regen noch einigen Passanten gut vermitteln. Wir tranken noch heißen Kaffee aus Pappbechern und bauten dann gegen

15.00 Uhr Uhr im Regen den Stand ab.

Heidrun Christine Schüler, Pressesprecherin