Pseudoreligiöse Ausmaße

veröffentlicht in: Junge Freiheit, Nr.15/19, 5. April 2019, S. 23

von Heidrun Christine Schüler

Der Mitbegründer von Greenpeace, Patrick Moore, erklärte jüngst, daß es für ihn keinen  Zusammenhang von CO2 und Erderwärmung gäbe (Focus, 13, Mrz. 2019).

Klimawandel, so stellt er fest, hat es in der gesamten Erdgeschichte ständig gegeben. Für jeden vernunftbegabten Menschen sei das eine selbstverständliche Feststellung.

Für diejenigen aber, die mit dem offenkundigen Unsinn des sogenannten menschengemachten, auf CO2 begründeten Klimawandels eine Riesenabzocke oder auch wahlweise politischen Stimmenfang betreiben, ist diese vernünftige Aussage wie das Abdrehen ihres einträglichen, mittlerweile milliardenschweren Geldhahns. Mehr noch, sie fürchten dadurch vor allem um die Grundlagen ihrer politischen Existenz. Kein Wunder also, daß das Geschäft mit dem „menschengemachten Klimawandel“ pseudoreligiöse Ausmaße mit fast mittelalterlichen Verzückungen annimmt.

Wir sollten deshalb nicht noch Öl ins Feuer der Irrungen und Wirrungen gießen, indem wir der Greta Sonstwer und dem Klima-Wahnsinn eine weitere Plattform durch Veröffentlichung ihres Namens geben, sondern vielmehr dem ehemaligen Greepeace-Gründer und Aussteiger für seine deutliche und vernünftige Klarstellung in der Presse einen großen Raum zur Richtigstellung geben.

von Heidrun Christine Schüler, Pressesprecherin des AfD Kreisvorstands Osnabrück