Unser aktueller Stammtisch am 21. März 2019, 19.30 Uhr hatte diesmal einen interessanten Besuch: Martin Schiller, Sprecher des Kreisverbands Münster, AfD-Ratsherr der dortigen Stadt und Beisitzer im Landesvorstand NRW hielt als Listen-Kandidat der AfD (Platz 16) für die Europa-Wahl in Brüssel vor gut besuchtem Stammtisch einen informationsreichen Vortrag und gab damit den Auftakt zur für uns alle so wichtigen Europa-Wahl.

Denn diesmal geht es um eine Entscheidungswahl, entscheidend für uns alle in Europa:

Es geht letztlich um die Frage, ob Europa ein Europa bestehend aus souveränen Staaten bleibt – wie die AfD es befürwortet – ein Europa also als Staatenbund der Vaterländer, wie Adenauer, De Gaulle und R. Schuman es konzipierten, die die Hoheit ihrer Staatseinkommen parlamentarisch ausüben und verwalten,

oder es aber ein EU-Zentralstaat mit sozialistisch-planwirtschaftlichen und übernationalen Kompetenzen in Brüssel wird, mit vereinheitlichter Arbeitslosenversicherung, vereinheitlichten Steuern, einem gemeinsamen Heer, wo immer es dann eingesetzt wird, wer immer es dann befehligt; eine EU also, die auf Dauer keine souveränen Staaten mehr beinhaltet – wie Macron und Merkel es bereits im Vertrag von Aachen kürzlich festgesetzt haben.

Thema dieses Abends aber war zunächst die Europa-Wahl mit Schwerpunkt Mittelstand im Sinne der Subsidiarität. Martin Schiller weiß wovon er spricht, denn er ist selbst betroffen. Als Inhaber eines mittelständischen Betriebes will er vor allem die Interessen dieses für Deutschland so wichtigen Erwerbsstands in Brüssel vertreten.

Wie wir alle nur zu gut wissen, ist in diesem unserem Staat Hauptsteuerzahler und damit Hauptlastenträger der deutsche Mittelstand, dessen produktive Arbeitnehmer zusätzlich Steuern und Sozialabgaben zahlen und den Staat ebenfalls finanzieren.

Und gerade diesem Erwerbsstand wird hier und vor allem in Brüssel das Leben verdammt schwer gemacht. Es sind nicht nur die praxisfernen Verordnungen, Bestimmungen und Richtlinien der Brüsseler Bürokratie, sondern es sind vor allem die Lobbyisten, die in den Gängen und Fluren ihre verwinkelten Absprachen zu Lasten der Mittelständler betreiben.

Erschwerend ist darüber hinaus der starke Einflußbereich der Großindustrie und Hochfinanz. Und es geht dabei um ungeheure Geldsummen. Zwischen diesen Interessenträgern und den Lobbyisten werden die überlebenswichtigen Interessen des Mittelstandes regelrecht zerrieben.

Das kann und wird auf Dauer nicht gutgehen, sagt zu Recht Martin Schiller. Da muß und wird sich Entscheidendes ändern.

Mit dem hoffentlich starken Einzug der AfD in Brüssel wird er innerhalb der EU-Fraktion, in der die AfD künftig unsere Interessen vertritt, sich für den Mittelstand stark machen.

Martin Schiller, der zusammen mit seiner sympathischen Ehefrau im Kreis der AfD-Mitglieder herzlich begrüßt wurde, möchte mit dem Kreisverband Osnabrück und dessen Vorsitzenden Florian Meyer zukünftig eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit pflegen: Osnabrück und Münster, die beiden Städte des Westfälischen Friedens von 1648, das Städtepaar bietet sich bereits von dieser Thematik her hervorragend an.

Es wird in jedem Fall spannend: Für die nächste Stammtischrunde hat sich bereits ein weiterer Vortrag angekündigt. Es geht um eine Rentenkonzeption. Genauere Angaben – auch zu dem Referenten – werden bei der nächsten Einladung bekannt gegeben.

Weitere interessante Vorträge sind in Planung. Auch ein regelmäßiger Bürgerdialog ist angedacht. 

Allen eine gute Zeit und weitere interessante Zusammenkünfte bei der AfD Osnabrück wünscht Ihnen Ihre

Heidrun Christine Schüler,

Pressesprecherin des AfD-Kreisvorstands Osnabrück, d. 23. März 2019

Martin Schiller (links), Florian Meyer (rechts)